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Willkommen auf unserer neuen Website!

Seit langer Zeit kennen wir uns durch gemeinsame Konzerte in unterschiedlichen Konstellationen aus Orchestern, Kammermusik oder Barockensembles. Aber mit der festen Besetzung aus Oboe, Englisch-Horn, Fagott und Kontrabass entstand eine so starke Dynamik, unsere erste Tournee Anfang 2020 durch Deutschland und Spanien verlief so erfolgreich, dass wir uns endlich als festes Ensemble etablieren wollten.

Die Kombination der drei Doppelrohrinstrumente ergibt eine sehr homogene, äußerst obertonreiche Farbe, bereichert durch den Bass und die Arrangements von Ander Perrino entsteht unser einzigartiger, sehr kantable Klang.

In unseren Programmen vereinen wir die Musik mit visuellen oder literarischen Elementen zu einem Gesamtkunstwerk.

Für unsere Besetzung wurden noch keine Werke komponiert. Verso - die unbeschriebene Rückseite zum Beispiel einer Partitur – symbolisiert unsere Möglichkeiten, neue Felder im klassischen, modernen, jazzigen oder experimentellen Bereich zu erobern.

18 Dólares

Das Bandoneon wurde im frühen 19. Jahrhundert in Sachsen erfunden und ersetzte in kleineren Kirchen ohne eigenes Instrument die Orgel. Durch Matrosen und Immigranten gelangte dieses noch junge Instrument in die Region des Rio de la Plata. In den 1930er Jahren wurde dort auf geschätzt 60.000 Bandoneons - gebaut von Heinrich Band aus Krefeld - argentinischer Tango gespielt, der zu Lebzeiten des Erbauers noch gar nicht existierte.

Cuatro Versos möchte mit seinem Programm diese Reise feiern, mit Musik der beiden großen Meister Johann Sebastian Bach und Astor Piazzolla, die beide in ihrer jeweilig einzigartigen Sprache für Orgel beziehungsweise Bandoneon komponierten. In den Arrangements von Ander Perrino versuchen wir den Klang und die Farben dieser wunderbaren Instrumente nachzuempfinden. Das Programm wird durch die Erzählung „18 Dolares“, geschrieben von Isabel Fernandez Lindo untermalt.

Artists

Thomas Hecker

in Zwickau/Sachsen geboren, ist nach Positionen im Gürzenich-Orchester Köln und dem Gewandhausorchester Leipzig seit der Saison 2009/2010 Solo-Oboist des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin. Er erhielt seine Ausbildung bei Klaus Becker in Hannover, war Preisträger des Deutschen Musikwettbewerbs 2008 und des Internationalen Instrumentalwettbewerbs Markneukirchen 2010, außerdem wurde er in die 53. Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler aufgenommen und von der Deutschen Stiftung Musikleben mit einem Förderstipendium ausgezeichnet.

Als Solist konzertierte er mit Klangkörpern wie dem Beethoven Orchester Bonn, dem Folkwang Kammerorchester Essen, der Philharmonie Gotha und dem DSO, dazu tritt der begeisterte Kammermusiker regelmäßig bei Festivals auf wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, der Musikwoche Hitzacker und den Ludwigsburger Schlossfestspielen. Seine Debüt-CD erschien 2015 bei Genuin classics.

María Lindo

in Madrid geboren, absolvierte ihren Master in Leipzig bei Professor Nick Deutsch. In Berlin entdeckte sie ihre Leidenschaft für das Englisch-Horn, nahm Unterricht bei Prof. Gerd Albrecht Kleinfeld sowie bei Gundel Jannemann-Fischer und spezialisierte sich auf Kammermusik und solistisches Repertoire auf diesem Instrument. Maria Lindo debütierte als Solistin bei der Nordwestdeutschen Philharmonie mit dem Concertino für Englisch-Horn von Ermanno Wolf-Ferrari.

2018 gründete sie das Linien Ensemble, mit dem sie kreative Projekte entwickelt und Musik mit anderen darstellenden Künsten verbindet. Sie wurde von internationalen Musikfestivals wie dem Rheingau Musik Festival oder dem Lucerne Festival eingeladen und gastiert bei Orchestern wie dem Budapest Festival Orchestra, dem Mahler Chamber Orchestra, dem DSO Berlin, dem WDR Funkhausorchester Köln, dem Münchener Kammerorchester und der Deutschen Oper Berlin.

Joanna Gancarz

studierte bei Prof. Zbigniew Pluzek in Warschau und Prof. Marc Engelhardt an der Musikhochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart, an der sie auch als Tutorin unterrichtete. Derzeit absolviert sie ihren Master bei Prof. Philipp Zeller in Dresden. Sie ist Preisträgerin verschiedener internationaler Wettbewerbe und Stipendiatin u. a. des Deutschen Akademischen Austauschdienstes und der Stiftung Live Musik Now.

Als Akademistin der Staatskapelle Berlin spielte sie unter Dirigenten wie Daniel Barenboim, Simon Rattle und Zubin Metha. Außerdem ist sie zu Gast bei Orchestern wie der Deutschen Oper Berlin, dem Philharmonia Orchestra London, dem Warsaw Philharmonic Orchestra oder dem Kammerochester Stuttgart. Besonderes Interesse schenkt sie der Barockmusik, sie gehört dem Bach Collegium Berlin und dem Bach Ensemble Helmut Rilling an.

Ander Perrino

im spanischen Vitoria-Gasteiz geboren, studierte an der Hochschule für Musik ›Hanns Eisler‹ Berlin bei Esko Laine. 2010-2012 war er Stipendiat der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker und vertiefte dort sein Studium bei Janne Saksala. Er wurde mit zahlreichen Preisen und Stipendien ausgezeichnet, u. a. mit dem 3. Preis und dem Preis für die beste Interpretation der Sonata von Sofia Gubaidulina beim Internationalen Serge Koussevitzky Kontrabass-Wettbewerb in St. Petersburg 2013. Ander Perrino hat u. a. mit den Berliner Philharmonikern, dem Lucerne Festival Orchestra und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks gespielt

Dabei arbeitete er mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Sir Simon Rattle, Pierre Boulez, Zubin Mehta, Bernard Haitink zusammen. Er ist festes Mitglied des Mahler Chamber Orchestra, außerdem Gründungsmitglied des Berliner Tango-Trios CAYAO. Seit 2015 ist er Solo-Kontrabassist im Deutschen Symphonie-Orchester Berlin.